Letzte Woche begingen wir den Tag des Artenschutzes

Vor ein paar Tagen, am 3. März, wurde der Tag des Artenschutzes (World Wildlife Day) gefeiert. Dies ist das Datum, das von der Generalversammlung der Vereinten Nationen als Jahrestag der Verabschiedung des Übereinkommens über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES) festgelegt wurde.

Der Tag des Artenschutzes wird gefeiert, um die vielen schönen und vielfältigen Formen der natürlichen Fauna und Flora auf der Erde zu würdigen und das Bewusstsein für die vielen Vorzüge zu schärfen, die der Naturschutz den Menschen bietet. Wildtiere haben einen besonderen Wert und tragen zu den ökologischen, genetischen, sozialen, wirtschaftlichen, wissenschaftlichen, erzieherischen, kulturellen, entspannenden und ästhetischen Aspekten der nachhaltigen Entwicklung und des menschlichen Wohlbefindens bei (ja, UNESCO, so ist es).

Auf dem Weingut Son Alegre feiern wir den Tag des Artenschutzes an jedem Tag des Jahres.

Als wir unser Land vor fast zwanzig Jahren erwarben, gab es dort zwar etwas Natur, aber es gab nicht gerade viel Wildwuchs. Inzwischen sind wir aber jeden Tag aufs Neue erstaunt, begeistert und dankbar über die erstaunliche Vielfalt an Wildpflanzen und Tieren, die sich auf unserem Land angesiedelt haben. Wo wir einst vielleicht ein knappes Dutzend Pflanzenarten hatten, kurz bevor wir mit unserer biologischen Wirtschaftsweise begannen, haben wir jetzt Spuren von fast hundert verschiedenen Arten von Flora, von denen wir noch nicht alle identifizieren konnten. Natürlich würden einige von Ihnen einige dieser Pflanzen oder Kräuter vielleicht nonchalant als Unkraut bezeichnen, aber wir sind froh, sie in Nachbarschaft zu unseren Weinfeldern zu haben, da sie ein Beweis für die Biodiversität auf unserem Land sind, und das ist nicht nur eine gute Sache, sondern definitiv entscheidend und unverzichtbar für uns alle und unsere Zukunft.

Der Katalog unserer einheimischen Flora wird von Tag zu Tag länger, aber hier ist, was wir bisher klassifizieren konnten:

Acanthus mollis

Acanthus mollis

Aeonium arboreum

Aeonium arboreum Atropurpureum 

Agave americana 

Agave americana var. marginata 

Allium subvillosum 

Aloe arborescens 

Asphodelus aestivus 

Atractilis canellata

Alyssum serpyllifolium 

Alyssum spinosum 

Anacyclus clavatus

Arum italicum 

Asparagus acutifolius 

Bellis sylvestri 

Capparis orientalis 

Carduus tenuiflorus 

Carlina acanthifolia 

Celtis australis 

Ceratonia siliqua 

Chrysantemum coronarium 

Convolvulus arvensis 

Crepis vesicaria 

Cynoglossum creticum 

Dianthus armeria L. 

Ficus carica 

Galactites tomentosa 

Gladiolus italicus 

Helleborus foetidus 

Leopoldia comosum 

Lippia triphylla 

Melilotus officinalis 

Muscari comosum 

Olea europaea 

Olea europaea var. sylvestris

Opuntia ficus-indica 

Oxalis pes-caprae

Oxalis pes-caprae

Papaver rhoeas

Pistacia lentiscus 

Plantago lagopus 

Plumbago_europaea 

Prunus dulcis 

Punica granatum 

Silene vulgaris

Silybum marianum

Sinapis alba

Solanum linnaeanum 

Solanum tuberosum 

Trifolium angustifolium 

Triticum aestivum subsp. Xeixa 

Urtica incisa 

Vitis vinifera 

Auch die Fauna hat sich auf Son Alegre gut eingelebt. Wir sind begeistert von der heterogenen Ansammlung von Vögeln auf unserem Anwesen, der Vielfalt des Insektenlebens und der schieren Anzahl von Ameisen, Käfern, Würmern, Insekten und anderen wirbellosen Lebewesen, die hier den ganzen Tag lang kriechen, krabbeln und wühlen. Wir haben unsere Fauna noch nicht katalogisiert, aber hoffentlich können wir Ihnen irgendwann in der Zukunft eine Liste des artenreichen Tierlebens auf Son Alegre präsentieren.

Sie fragen sich vielleicht, was all dieser Wildtiere mit der Weinherstellung zu tun hat. Denken Sie noch einmal nach. Wir glauben, dass man von seinem Land genau das herausbekommt, was man ihm von vornherein gibt. Was zu der Frage führt, wie man mit dem, was man bekommt, umzugehen hat. Das hängt natürlich von Ihrem Vorgehen ab. Sie könnten auf das Pflügen verzichten, wie wir es getan haben, oder das Land nicht mit handelsüblichem Dünger oder unorganischem Kompost düngen, wie wir es tun. Stattdessen könnten Sie eine biologische Anbauweise anstreben oder sogar einen Ansatz nach biodynamischen Prinzipien ins Auge fassen, wie wir es praktizieren.

Wir bevorzugen es, die Landwirtschaft auf unserem Weingut auf die organische, gesunde, natürliche und ganzheitliche Art und Weise zu betreiben, denn wir glauben, dass unsere Produkte, d. h. die Trauben für unseren Wein, dadurch biologisch, gesünder und auf die bestmögliche Art und Weise naturbelassen sein werden. Wir vertrauen der Natur.

Die Natur weiß es immer am besten, zumindest auf lange Sicht. Das war schon immer so und wird auch in Zukunft so sein.

Alle Fotos wurden von John Hinde aufgenommen. Danke.

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