ESRA zu Besuch bei Son Alegre

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Eine Gruppe von Mitgliedern von ESRA Mallorca Südost kam letzte Woche auf Besuch zu Son Alegre. ESRA ist eine Organisation englischsprachiger Residenten in Mallorca, die 1983 gegründet wurde und die derzeit rund 1200 Mitglieder auf der ganzen Insel hat. Es gibt fünf regionale ESRA-Bezirke in Mallorca (Südwest, Zentrum, Nord, Nordost und Südost). ESRA verfügt über Mitglieder aus vielen Nationalitäten, wie z. B. Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Kanada, den Niederlanden, Schweden usw. mit einem breiten Spektrum von Berufen aus allen Bereichen des Lebens, wobei allen Mitgliedern gemeinsam ist, dass sie Englisch sprechen. Bitte besuchen Sie die ESRA-Website (auf Englisch), falls Sie sich für deren soziale Aktivitäten oder ihre Hilfs- und Informationsangebote interessieren. ESRA ist eine unpolitische, nicht-religiöse, nicht-kommerzielle Einrichtung.

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Die Besucher wurden zunächst über das Son Alegre-Weingut in Santanyí geführt, wo der Son Alegre-Ansatz einer natürlichen ökologischen Landwirtschaft unter biologisch-dynamischen Prinzipien erklärt wurde. Die Gruppe besuchte dann unsere Bodega in Calonge, wo die Installationen präsentiert wurden und die Weinherstellung erklärt wurde. Danach ging es weiter zu dem ganz in der Nähe gelegenen Ca’n Taconer, wo die Gäste das aktuelle Angebot von Son Alegre-Weinen probieren konnten sowie das Sileo Native Olivenöl Extra von Son Alegre, begleitet von mallorquinischen Tapas, die liebevoll von den Damen des Hauses, Francisca Binimelis und Maria Vadell, zubereitet worden waren. Die Veranstaltung wurde von klassischer spanischer Gitarrenmusik begleitet, die von dem bekannten Musiker Juan Reyes auf seiner spanischen akustischen Gitarre präsentiert wurde. Die Präsentation für die Besucher von ESRA wurde von Son Alegres Miquel Manresa in Spanisch gehalten und von Klaus Fabricius ins Englische übersetzt.

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Die Veranstaltung war hingebungsvoll von Lucy O’Connor für ESRA vorbereitet und organisiert worden. Die Fotos © wurden von John Hinde, Klaus Fabricius und Miquel Manresa aufgenommen.

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Sollten Sie oder Ihre Einrichtung an einem Besuch mit einer Weinprobe bei Son Alegre interessiert sein, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns unter vinyasonalegre@yahoo.es oder sinesolesileo@hotmail.es auf für ein individuelles Angebot.

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Weinlese in Santanyí

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September ist immer ein etwas hektischer Monat für Son Alegre in Santanyí. September ist der Monat der Weinlese auf der Insel Mallorca. Je nach geografischer Lage und Rebsorte werden einige Traubensorten, vor allem die weißen wie z. B. Chardonnay, Macabeu, Malvasía und Giró, bereits in der zweiten Hälfte des Monats August geerntet.

In der Vergangenheit gab es zahlreiche Traubenernten im Gebiet von Santanyí. Während der 1880er Jahre wurden hier auf rund 580 cuarteradas (ca. 420 ha Bodenfläche) Trauben angebaut. Aber zwischen 1893 und 1898 zerstörte die Reblaus (Daktulosphaira vitifoliae), ein winziges saftsaugendes Insekt, praktisch die gesamte Weinfläche Mallorcas, einschließlich derjenigen in Santanyí. Son Alegre ist das erste und bisher einzige Weingut in der Gemeinde Santanyí seit fast 120 Jahren, das wieder Weintrauben anbaut.

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Auch wenn Mallorca in diesem Jahr ungewöhnlich trocken war mit kaum nennenswertem Regenfall in den letzten acht Monaten, verspricht 2016 dennoch ein gutes Jahr für den Wein hier auf Mallorca zu werden, sowohl in Bezug auf Quantität als auch auf Qualität. Unsere Trauben scheinen nicht allzu viel unter dem derzeitigen Wassermangel gelitten zu haben. Man kann vielleicht sogar der Meinung sein, dass der Mangel an Wasser die Qualität unserer Trauben eventuell sogar verbessert hat; sie sind zwar kleiner als üblich, aber wahrscheinlich von einer besseren Qualität. Hätte es mehr geregnet, hätten die Trauben wohl einen niedrigeren Zuckergehalt und auch eine geringere Konzentration an Aromen. Vielleicht mag dazu auch beigetragen, dass wir unseren Boden nie pflügen und somit der Erde nicht die Restfeuchtigkeit entziehen, die unter der Erdoberfläche vorhanden sein mag, wo die Mykorrhizae und andere Organismen eine wichtige Komponente der Struktur unseres Bodens, dessen Lebewesen und dessen chemischer Beschaffenheit bilden.

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Vor zehn Tagen begannen wir mit der diesjährigen Weinernte auf Son Alegre. Wir ernteten etwa 6.000 Kilogramm an weißen Trauben und denken, dass wir diese bis zum Frühjahr 2017 in etwa 5.000 Flaschen Son Alegre-Weißwein umwandeln können.

Unsere roten Rebsorten, wie z. B. Merlot, Syrah, Cabernet Sauvignon und Monastrell, werden voraussichtlich in Kürze, etwa zwischen Mitte und Ende September, geerntet werden, je nach ihrem Reifezustand und vorbehaltlich der Analyse ihres Zuckergehalts.

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Auch in diesem Jahr hat uns die Natur wieder mit einer wirklich guten Ernte belohnt, wie immer im Einklang mit unserem Land und unserer ökologischen Haltung. Wir sind gut bedient mit unserem Land und sind wirklich dankbar für das, was wir Jahr für Jahr auf unserem Land ernten können.

Son Alegre veranstaltet den Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten „Amor a la terra“

Relat CurtSon Alegre ist stolz darauf, seinen neuen Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten „Amor a la terra“ auszuschreiben. Die Präsentation des Wettbewerbs findet heute Abend um 20:00 Uhr in Can Taconer bei Calonge statt. Das Duo ToMa2Jazz aus Palma bietet Jazz auf Saxofon und Klarinette, unsere Freunde von der Folklore-Gruppe Mayoral aus Calonge tanzen den mallorquinischen Ball de Bot und die Calabruix-Tanzschule aus Llucmajor rundet den Abend mit ihren Darbietungen ab. Dazu gibt es ökologischen Son Alegre Wein und typisch mallorquinische Häppchen.

Der literarische Wettbewerb ist offen für alle Personen über 18 Jahren, die sich der Herausforderung stellen wollen, unabhängig von ihrer Nationalität, unter der Voraussetzung, dass die Kurzgeschichten in der katalanischen Sprache eingereicht werden. Der Preis ist mit einer Geldprämie von 1000 Euro sowie einer Veröffentlichung der Kurzgeschichte in Buchform ausgestattet. Bewerbungen können zwischen heute und dem 2. März 2017 eingereicht werden. Die genauen Bedingungen sind im folgenden PDF auf Katalanisch zu finden.

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Entdecken Sie SILEO, unser neues Natives Olivenöl Extra

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Son Alegre produziert mehr als nur ökologischen Wein.

Wir sind z. B. stolz darauf, dass wir im Jahr 2004 mehr als 1000 Olivenbäume der Olea europaea Gattung gepflanzt haben, die Oliven der Sorte Arbequina tragen. Das Olivenöl der Arbequina-Olive gilt als eines der besten der Welt für Konsistenz und Produktivität, als auch für die Qualität des Öls.

Unsere Olivenbäume werden unter ökologischen Bedingungen auf unserer Finca Son Alegre in der Nähe von Santanyí angebaut, dort, wo das Küstenhinterland auf die sanften Hügel der mallorquinischen Serra de Llevant trifft.

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Unsere sorgfältige und nachhaltige Art und Weise der Landwirtschaft folgt biodynamischen Prinzipien ohne jedweden Einsatz von Chemikalien oder nicht-organischen Düngern, was zwar zu einer geringeren Ausbeute führt, uns aber stets mit wirklich außergewöhnlicher Qualität belohnt. Aufgrund der meteorologischen Bedingungen konnten 2015 nur etwa 3800 kg Oliven gewonnen werden, was zu einem Ergebnis von nur 420 l Olivenöl führte (9,15 kg Oliven sind nötig, um einen einzigen Liter unseres Olivenöls zu gewinnen). Zum Glück führten all unsere Anstrengungen zu einem Premium-Produkt von außergewöhnlichem Charakter, bei einer nur begrenzten Menge.

Wir ernten unsere Oliven stets kurz vor dem Erreichen ihres Reifegrades. Wir ernten die Frucht manuell und, um eine maximale Frische zu gewährleisten, bringen unsere Oliven persönlich am Tag der Ernte zur Tafona (Ölmühle) nach Sóller, nur wenige Stunden nach der Ernte. Da wir noch nicht über unsere eigene Ölmühle verfügen, arbeiten wir eng mit der Cooperativa Agrícola de Sant Bartomeu in Sóller zusammen, die für ihren schonenden Umgang mit Oliven bekannt ist sowie für ihre Zuverlässigkeit in der Herstellung von Öl von hoher Qualität.

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Unser Öl wird ohne den Einsatz von Chemikalien durch High-Speed-Zentrifugalkraft aus den Oliven gewonnen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist SILEO, ein Natives Olivenöl Extra (Oli d’Oliva Verge Extra) von wirklich höchster Qualität. Um die Stabilität zu verbessern, fügen wir unserer Ernte einen geringen Anteil an wilden Oliven (Olea oleaster) in einem Verhältnis von nicht mehr als 1,5% bei, was unserem Olivenöl eine leicht pikante Note verleiht.

Unsere Olivenplantage wird durch die Conselleria d’Agricultura, Medi Ambient i Territori, Teil des Govern de les Illes Balears, überwacht. Die Reinheit unserer Ölgewinnung wird durch das Institut de Qualitat Agroalimentaria de les Illes Balears (IQUA) und den Consell Regulador de la Denominació d’Origen Oli de Mallorca kontrolliert. Unser Öl ist als Oli de Mallorca Denominació d’Origen protegida gekennzeichnet.

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Vor der Abfüllung wird unser Olivenöl durch ein ENAC-Labor (Entidad Nacional de Acreditación) getestet. 2015 wurde für unser SILEO-Öl ein Säuregrad von 0,6% gemessen.

SILEO Natives Olivenöl Extra ist wegen seines cremigen, makellosen und leicht intensiven Aromas begehrt.

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In diesem Jahr wird SILEO Natives Olivenöl Extra in Flaschen von 500 ml angeboten. Nur 500 Flaschen sind erhältlich; es gibt nicht mehr. Die Natur hat es so gewollt.

Einer unserer wichtigsten Mitarbeiter im Weinbau ist der Marienkäfer

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Man mag sich darüber streiten, welches das wichtigste Tier, der wichtigste Vogel, das wichtigste Insekt, Käfer oder sonstiger lebender Organismus auf landwirtschaftlichen Flächen für den Weinbau, wie z. B. auf unserem Weingut Son Alegre in Santanyí (Mallorca), sein mag. Wohl kaum jemand wird Zweifel daran hegen, dass der Landwirt in seiner Arbeit nicht ohne die Honigbiene (Apis mellifera) auskommen könnte, ebensowenig wie ohne die Ameise (Formicidae) oder den gemeinen Regenwurm (Hormogastridae). Aber wenn wir ganz ehrlich sind, würden wir unser Geschäft, Trauben für unseren Wein anzubauen und dann daraus Wein zu keltern, nicht ausüben können, wenn es den Marienkäfer (Coccinellidae) nicht gäbe. Wirklich.

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Sehen Sie, auf einem Landgut wie dem unseren, wo der Boden unter biodynamischen Methoden bestellt wird und wo die Frucht, in unserem Fall die Weintraube, unter ökologischen Bedingungen angebaut wird, kommen zwangsläufig bestimmte Schädlinge wie Läuse, Motten, Parasiten oder ähnliches vor. Das ist sicher der Grund, weshalb die meisten Weinberge in Mallorca, oder auf jeden Fall sehr viele unserer Wettbewerber hier auf der Insel Insektenvernichtungsmittel, Pflanzenschutzmittel oder andere chemische Substanzen verwenden, um solch möglichen Befall und das damit verbundene Unheil zu bekämpfen.

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Wir stattdessen beschäftigen ein Heer von Marienkäfern oder, wie wir sie hier nennen, Mariquitas (auf Spanisch) oder Marietes (auf Katalanisch). Unsere kleinen Helfer fressen in der Tat all diese schädlichen Schädlinge, oder besser gesagt, essen deren Eier, bevor sie überhaupt schlüpfen. Jede einzelne Marieta kann bis zu 200 Eier von kleinen Läusen, Motten oder anderen Parasiten fressen. Das sind 200 Eier pro Tag, stellen Sie sich das bitte einmal vor. Nehmen Sie bloss einmal eine Zahl von 1000 Marienkäfern auf unserem Weingut an und Sie kommen auf gut 200.000 ungeborene Läuse oder Parasiten, Tag für Tag. Kein Wunder, dass es unseren Reben so gut ging in diesem Jahr; wir können wirklich nicht klagen. Der Marienkäfer kann nämlich kaum überleben, wenn man das Land, den Boden und die Pflanzen mit Pestiziden, Insektiziden oder Pflanzenschutzmitteln besprüht.

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Weitere Informationen über unsere Art, den Boden zu bestellen, sowie über unsere aktuellen Weine finden Sie auf unserer Website, Vinya Son Alegre. Sie ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Katalanisch erstellt; bald kommt auch noch Französisch hinzu (Russisch vielleicht ein bisschen später). Sie dürfen uns gerne glauben, es ist eine ganze Menge Arbeit, eine Website gleichzeitig in vier oder fünf Sprachen zu verfassen, aber da sieht man mal. Unsere kleinen Marienkäfern beschweren sich nie. Deshalb machen wir besser auch nicht so viel Aufhebens um unsere Website und verzichten mal darauf, uns gross zu beklagen.

¡Salut!

Unser Roca Fesa 2015 Rosé ist vielleicht der beste Bio-Roséwein, den wir je erzeugt haben.

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Wir sind stolz auf unseren neuen Bio-Roséwein Roca Fesa 2015, der der beste Roséwein sein dürfte, die wir je gemacht haben.

Der Roca Fesa 2015 Bio-Roséwein ist eine Coupage aus unseren Cabernet Sauvignon- und Merlot-Trauben mit einem geringen Anteil von Weintrauben der Syrah-Sorte. Alle unsere Trauben wurden in der dritten Woche des Septembers letzten Jahres auf unserem Weingut Son Alegre in der Nähe von Santanyí im Südosten von Mallorca von Hand geerntet und zu unserem nun eigenen Weinkeller im Ort Calonge gebracht. Das Son Alegre Weingut genießt den moderierenden Einfluss der Serra de Llevant-Bergkette auf das örtliche Klima und profitiert von den besonderen thermischen Bedingungen des Küstengebiets mit seinem sanften und kühlen, thermischen Wind, den wir Einheimischen Embat nennen.

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Obwohl wir unsere Weine des Jahrgangs 2015 nun in unserer eigenen Bodega keltern, tun wir das doch auch weiterhin mit unserem treuen, bisherigen Önologen, Luis Armero González. So war er auch für das Keltern unseres Roca Fesa 2015 Roséweins verantwortlich. Die Weinherstellung wurde unter seiner Aufsicht bei einer kontrollierten Temperatur von zwischen 15 und 18° C während des Fermentationsprozesses und mit einer Mazeration von 21 Tagen durchgeführt. Die Gärung erfolgte in Edelstahltanks . Der Alterungsprozess geschah über einen Zeitraum von acht Monaten in Tanks und weiteren fünf Wochen in der Flasche.

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Der Wein wurde im Mai 2016 nach einer minimalen Klärung in Flaschen abgefüllt. In diesem Jahr beträgt der Alkoholgehalt unseres Roséweins 13% Vol. Lediglich 5.000 Flaschen konnten produziert werden. Wenn Sie ein kleines Weingut haben wie wir, kann ein hoher Ausstoß nicht wirklich ein vordringliches Ziel sein. Wir sind schließlich keine Weinfabrik. Qualität kommt vor Quantität. Ihre Zunge dürfte unsere Überzeugung wahrscheinlich bestätigen.

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Der Roca Fesa 2015 Roséwein wird am besten gekühlt bei einer Temperatur von zwischen 6 und 9º C serviert und eignet sich hervorragend für die heißen Tage unserer mallorquinischen Sommer.

Das Bild für dieses Weinetikett wurde von Llorenç Vidal Lledó aus Santanyí gemalt. Danke, Garrit.

Wir präsentieren unseren neuen Bio-Rotwein Penya Bosca 2014

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Son Alegre ist stolz, den neuen Bio-Rotwein Penya Bosca 2014 zu präsentieren, der mit großer Sorgfalt zu gleichen Anteilen aus unseren Cabernet Sauvignon-, Merlot- und Syrah-Trauben kultiviert wurde. Alle unsere Reben werden gemäß den strengen EU-Vorschriften für den ökologischen Landbau angebaut. Dabei werden auch einige grundlegende biodynamische Prinzipien befolgt. Unsere Reben wurden im Jahr 2004 gepflanzt und hatten ein durchschnittliches Alter von etwa zehn Jahren, als die Trauben im September 2014 liebevoll von Hand geerntet wurden.

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Die Maischegärung dieses Weines erfolgte in Edelstahltanks unter streng kontrollierten Bedingungen bei Temperaturen von zwischen 23 und 25 ° C während der Fermentierung, mit einer Mazeration von 20 Tagen. Der Ausbau erfolgte über vier Monate in Edelstahltanks, sechs Monate in Barriques aus französischer Eiche im zweiten und dritten Jahr, und zehn Monate in der Flasche. Der Wein wurde im Oktober 2015 in Flaschen abgefüllt; insgesamt wurden nur 2.000 Flaschen gewonnen. Wir wissen selbst, dass das nicht viel ist. Aber wir sind nur ein kleines Weingut und unser unternehmerisches Wachstum wird immer nur organisch erfolgen, genauso wie all unsere landwirtschaftlichen Bemühungen.

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Unser Penya Bosca 2014 Rotwein hat einen Alkoholgehalt von 14,5% Vol. und wird am besten mit einer Temperatur von zwischen 15 bis 18º C serviert. Unser Son Alegre Penya Bosca 2014 ist ein authentischer mallorquinischer Rotwein mit einer ausgewogenen Nase und einem angenehm intensiven Abgang im Mund. Dieser Wein kann sich gut über 5 bis 8 Jahre halten.

Die Motive für die Son Alegre-Weinetiketten wurden in diesem Jahr von Llorenç Vidal Lledó gemalt, dem Künstler aus Santanyí, der allerdings besser unter seinem Künstlernamen Garrit bekannt ist.

¡Salut!

Zelebrieren wir die Permakultur

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Wir könnten Ihnen heute einiges über die Weine von Son Alegre erzählen, über mallorquinischen Wein im Allgemeinen oder aber über unsere Rebsorten, aber nein. Wir wollen Ihr Augenmerk heute auf eine der Grundlagen der Weinherstellung lenken. Der Boden ist der wichtigste Bestandteil der Weinherstellung, ob Sie das glauben oder nicht. Ohne den Boden oder das Erdreich gäbe es keinen Wein. Wenn Winzer nicht den Boden respektieren würden, wenn wir die Natur nicht als einen ganzheitlichen Organismus betrachten würden, wenn Landwirte nicht die Elemente schätzen und respektieren würden und wenn die Gesellschaft ganz generell nicht die Philosophie teilen würde, mit der Natur zu arbeiten statt gegen sie, dann gäbe es keinen Wein von nennenswerter Qualität, weder Biowein noch den ganz normalen, industriell hergestellten Wein vom Regal im Supermarkt.

„Permakultur ist das bewusste Design sowie die Unterhaltung von landwirtschaftlich produktiven Ökosystemen, die die Diversität, Stabilität und Widerstandsfähigkeit von natürlichen Ökosystemen besitzen. Die Philosophie hinter Permakultur ist eine Philosophie, die mit und nicht gegen die Natur arbeitet, eine Philosophie der fortlaufenden und überlegten Observation und nicht der fortlaufenden und gedankenlosen Aktion; sie betrachtet Systeme in all ihren Funktionen, anstatt nur eine Art von Ertrag von ihnen zu verlangen, und sie erlaubt Systemen, ihre eigenen Evolutionen zu demonstrieren.“

– ursprüngliche Definition der Permakultur nach Bruce Charles „Bill“ Mollison (geboren 1928 in Stanley, Tasmania)

Heute, am 1. Mai 2016, findet der Internationale Tag der Permakultur statt, und wir alle sind eingeladen, Caroline Anne Sulzer und ihre Finca Som Terra in der Nähe von Cas Concos des Cavaller (Felanitx) zu besuchen, um diesen Anlass zu feiern (siehe das nachstehende Programm). Wir von Son Alegre sind stolz darauf, Teil einer Bewegung auf Mallorca zu sein, die eine nachhaltige, regenerative und ökologisch-biologische Landwirtschaft betreibt. Wir lieben unseren Wein (und unser Olivenöl) und wir lieben den Boden, auf dem unsere Reben (und unser Olivenbäume) gedeihen.

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Die Finca Som Terra und auch einige andere mallorquinische Einrichtungen, die ebenfalls im Sinne der Permakultur arbeiten, wie z. B. Escola Kumar in Marratxí, die Finca Son Barrina in Llubí und Ses Aigües bei s’Horta, leisten eine tolle Arbeit bei dem Versuch, die Methoden der Permakultur in Bereichen des täglichen Lebens in nachhaltiger, ökonomischer, ökologischer und effizienter Art und Weise anzuwenden. Sehen Sie sich die Beispiele der Finca Som Terra oder der Finca Son Barrina auf Facebook an, oder besuchen Sie Permamed im Internet, oder sehen Sie sich den nachstehenden Video-Clip auf Vimeo an, um einen kleinen Einblick in die Welt der Permakultur zu bekommen und deren wunderbaren Errungenschaften, hier auf Mallorca und ganz allgemein im Rest der Welt.

Natürlich sollten die Permakultur und die Bio-Landwirtschaft nicht nur an einem Tag im Jahr gefeiert werden. Die Natur und unser Respekt für sie sollten uns ein ständiges Anliegen sein, jahrein, jahraus.

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Auf Son Alegre versuchen wir, unseren Boden in einer verantwortlichen und nachhaltigen Art und Weise zu behandeln, indem wir reichlich wenig tun. Wir pflügen unsere Felder nicht, wir verwenden keine Handelsdünger, wir sprühen weder Chemikalien noch andere, nicht-organische Stoffe. Kurz gesagt, lassen wir einfach die Natur ihre Arbeit zu tun, und ihre integrierte und ganzheitliche Aufgabe erfüllen, auch wenn dies gelegentlich zu einem geringeren Ertrag führen mag und damit zu einer niedrigeren Gewinnspanne. Unser Respekt für die Natur hat uns bisher stets gute Ernten beschert. Die Ernte mag nicht immer perfekt gewesen sein, aber sie war stets im Einklang mit unserer Auffassung, unserer Gesundheit und in Frieden mit unserem Geist und unserer Seele. Und der Ertrag war bislang immer im Einklang mit der Art und Weise, wie Landwirtschaft seit Jahrtausenden betrieben wurde – gesund, natürlich und human.

Der Tag der Erde

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Heute, am 22. April, feiert die Welt in mehr als 190 Ländern den Tag der Erde.

Earth Day ist wie so vieles eine amerikanische Erfindung aus den Siebziger Jahren. Laut Denis Hayes, dem Organisator des ersten Earth Day im Jahr 1970, ist der Tag der Erde jetzt „der bedeutendste weltliche Feiertag, der in diesem Jahr von mehr als einer Milliarde Menschen gefeiert werden wird“. Bei der Feier geht es um das aktive Bewusstsein für die Umwelt, für den Planeten Erde, um wirkliche Nachhaltigkeit, um die Zukunft der Erde und um das Überleben des Lebens auf diesem Planeten.

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Für uns auf Son Alegre ist jeder Tag die richtige Zeit, ein solches Zeichen zu setzen. Unsere Finca und unsere ökologische Weinerzeugung ist jeden Tag des Jahres geprägt von dem Zusammenspiel der Natur mit ihren Wäldern, den Bergen des nahegelegenen Mittelgebirges der Serra de Llevant, dem Mittelmeer, das nur 5 km von hier unseren Wein beeinflusst, von Wind und Wetter, von Tieren, Insekten, Vögeln, Bienen, Ameisen und anderen Kreuchlingen, von Pflanzen und Wildpflanzen, Kräutern und sogenanntem Unkraut, die alle in Harmonie miteinander verbunden sind. Wir sind uns alltäglich bewusst, dass das organische Zusammenspiel von Allem der beste Weg ist, um unsere Umwelt und damit den Planeten Erde zu erhalten.

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Wir sind angetreten, um unser kleines Stück Land Son Alegre für unsere Erben zu bewahren, damit der Garten Mallorca auch morgen noch ein paradiesisches Zuhause, ein Garten Eden, sein kann für uns, für unsere Kinder und unsere Kindeskinder. Wenn wir alle nur einen kleinen Schritt in die richtige Richtung tun, dann kann uns dies gelingen.

Heute, am Tag der Erde, sollten wir uns dessen besonders bewusst sein.

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Wir sind, was wir säen

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Wir sind stolz darauf, Teil der ökologisch-biologischen Landwirtschaft zu sein, die in Mallorca in den letzten Jahren Fuß gefasst hat und die nun die Jahr für Jahr an Bedeutung gewinnt. Und nicht nur in Mallorca – in ganz Spanien und in ganz Europa ist die Rückkehr zu einer naturorientierten Landwirtschaft in einem beachtlichen Aufschwung und im stetigen Wachstum begriffen. Mehr und mehr Verbraucher fordern heute eine Ernährung, die frei ist von chemischen Düngern, frei von Herbiziden und frei von Pestiziden, frei auch von GVO (gentechnisch veränderte Organismen), sei dies nun Wein oder Olivenöl, wie im Fall von Son Alegre, oder Mehl und Brot, Gemüse, Obst, Milch oder Honig, um nur einige wichtige Nahrungsmittel zu nennen.

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Die Europäische Union hat Durchführungsvorschriften für die ökologische-biologische Landwirtschaft geschaffen, die wir und unsere Kollegen hier auf Mallorca befolgen. Ökologischer Anbau und die biologische Landwirtschaft im Allgemeinen wird auf Mallorca durch APAEMA (Associació de la Producció Agrària Ecològica de Mallorca, Ökologischer Landwirtschaftsverband von Mallorca) kontrolliert, eine Art Bio-Kontrollstelle, die seit nunmehr zehn Jahren existiert und die ihren Sitz in Porreres hat.

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In jedem Jahr wird deshalb in Porreres eine Präsentation ökologisch-biologischer Produkte veranstaltet, die am nächsten Sonntag nun zum zehnten Mal gefeiert wird, die Diada d’Agricultura Ecològica. Porreres, 17. April, von 9 bis 16 Uhr, falls Sie interessiert sein sollten. Der Wetterdienst hat trockenes Wetter angesagt; es wird reichlich zu Essen und zu Trinken angeboten werden. Honig, Wein, Bier, Obst und Gemüse, Olivenöl und vieles mehr aus ökologischem Anbau wird zu finden und zu probieren sein.

Diada d'Agricultura Ecològica

Bis dann.