Unsere fleissigen Ameisen

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Man neigt häufig dazu, die kleinen Dinge des Lebens zu übersehen, obwohl doch einige von ihnen von äußerster Wichtigkeit sein können. Ameisen, zum Beispiel.

Alle bekannten Ameisenarten sind in Staaten organisiert. Sie stellen die bedeutendste Gruppe eusozialer Insekten dar. Ameisenstaaten bestehen aus einigen hundert bis mehreren Millionen Individuen. Ameisenstaaten sind arbeitsteilig organisiert und besitzen immer wenigstens drei so genannte Kasten: Arbeiter, Weibchen (Königin) und Männchen. Im Gegensatz zu anderen staatenbildenden Hautflüglern sind bei Ameisen die Arbeiter grundsätzlich flügellos. Nur die geschlechtsreifen Weibchen und Männchen besitzen Flügel. Zur Paarung werden beflügelte Weibchen und Männchen aufgezogen, die den elterlichen Bau gleichzeitig in großen Schwärmen verlassen. Nach der Paarung sterben die Männchen, während die Weibchen die Flügel abwerfen (oder abbeißen) bzw. verlieren und neue, eigene Kolonien gründen oder in den elterlichen Bau zurückkehren, in dem dann mehrere Königinnen koexistieren.

Ameisen bilden eine große Vielzahl unterschiedlicher Lebensweisen aus, von nomadischen „Jägern“ über „Sammler“ und „Viehzüchter“ bis hin zu Arten, die Pilze als Nahrungsquelle kultivieren: die Blattschneiderameisen (Gattungen Attaund Acromyrmex). Einige Arten betreiben quasi Sklaverei, indem sie Ameisenlarven anderer Arten entführen und später für sich arbeiten lassen (beispielsweise Polyergus rufescens), oder Sozialparasitismus, indem die Weibchen in bestehende Staaten einer anderen Art einwandern und ihre Nachkommen von diesen aufziehen lassen (beispielsweise Anergates atratulus).

Ameisenstaaten beeinflussen ihre Umwelt nachhaltig. Sie tragen erheblich zur Umschichtung der oberen Erdschichten bei, unterstützen den Abbau pflanzlichen Materials, verbreiten Pflanzensamen oder regulieren als Räuber die Bestände anderer Arthropoden.

(Zitiert aus Wikipedia, Danke.)

Ameisen sind für unsere Ökosysteme unentbehrlich. Man sagt, dass es weltweit ungefähr 22.000 Ameisenarten gibt, von denen bislang lediglich etwa 12.500 Arten spezifiziert sind. Wir wissen nicht, wie viele davon auf Mallorca zu finden sind, aber es gibt genug von ihnen, wenn man sich nur die Mühe gibt, nach ihnen Ausschau zu halten. Es gibt jedenfalls mehr Ameisen auf dieser Insel Mallorca als Menschen, einschließlich der etwa 13.000.000 Besucher, die Mallorca jedes Jahr willkommen heisst. Hundertmal mehr. Es gibt wahrscheinlich mehr Ameisen nur auf Son Alegre allein, unserem Weingut, aber wir haben sie noch nicht alle zählen können.

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Unsere Ameisen arbeiten Tag für Tag auf unserem Land und in unserem Boden, das ganze Jahr über. Jetzt, nachdem die diesjährige Traubenernte abgeschlossen ist, kommen sie in neuen Schwung und bauen ihre Nester und jede Menge neuer Hügel. Weitgehend unterhalb der Erdoberfläche und dem menschlichen Auge verborgen, sind die Ameisenkolonien sehr komplex. Es gibt einfache Ameisennester von nur wenigen Tunneln und Kammern, aber es gibt auch weitaus umfassendere Systeme mit einer Vielzahl von Kammern in verschiedenen Größen und mit miteinander verbundenen Tunneln. Ameisen leben in Staaten von nur wenigen hundert Tieren (Dolichoderus quadripunctatus; Leptothorax) bis zu Staaten von über 20 Millionen Tieren.

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Die Umgebung eines Nestbaus wird von den Ameisen streng kontrolliert. Sie können verschiedene Eingänge öffnen und schließen, um mehr oder weniger Luftzirkulation zu bewirken. Die niedriger gelegenen Teile der Bauten sind in der Regel kühler als die höher gelegenen und Ameisen bewegen ihre Brut zwischen verschiedenen Teilen des Baus, wenn es in einem Bereich zu kühl, zu warm, zu nass oder zu trocken für die Larvæ wird. Deshalb ist es wichtig, ein Ameisennest nicht umzugraben oder es aus Neugierde zu öffnen oder zu beschädigen. Wir lassen unsere Ameisen einfach gewähren, ihre fleissige Arbeit zu verrichten und so unseren Boden zu lüften und organisches Material dorthin zu verteilen, wo es am meisten benötigt wird.

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Die Ameisen sind auch einer der vielen Gründe, weshalb wir unser Weingut nicht umpflügen. Es ist stets unser Anliegen, die Natur bestmöglich ungestört zu lassen. Je mehr wir die ganzheitliche Interaktion des Mikrokosmos unserer Reben und Pflanzen mit der einheimischen Flora, oft fälschlicherweise Unkraut genannt, respektieren, und ihre Interaktion mit einheimischen Insekten, Bienen, Ameisen, Käfern und anderen kleinsten Kreaturen, nicht zu vergessen den Marienkäfern, umso besser wachsen und gedeihen unsere Weintrauben in einer gesunden und kraftvollen Manier. Die Natur richtet immer alles in der bestmöglichen Weise.

Wir glauben wirklich, dass wir unser Land und unser ganzes Unternehmen Son Alegre nicht unterhalten könnten, wenn wir die gute Hilfe dieser kleinen Kreaturen, unserer treuen Freunde, der Ameisen, nicht hätten. Vielen Dank, ihr fleissigen Wesen.

Die Son Alegre Olivenernte

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Letzte Woche haben wir mit der diesjährigen Olivenernte von Son Alegre begonnen. Unsere mehr als tausend Olivenbäume der Arbequina-Gattung entwickeln sich recht gut, Danke für die Nachfrage. Die Bäume wurde im Jahr 2004 gepflanzt und sind seit nun fast zehn Jahren nicht mit Pestiziden, Insektiziden oder Herbiziden besprüht worden. Wir haben weder unser Land noch unsere Bäume mit wachstumsfördernden Substanzen wie z. B. Düngemitteln behandelt, seien sie nun synthetischer oder organischer Natur. Obwohl es uns erlaubt wäre, einige organische Schädlingsbekämpfungsmittel zu verwenden, verzichten wir auf solche Maßnahmen, weil wir die biologische Vielfalt unserer Olivenplantage, die wir im Laufe der Jahre so sorgfältig gepflegt und gefördert haben, nicht stören wollen. Mit Einsatz von organischen Insekten-abstoßenden Kaolin-Sprays würden wir zweifellos einen höheren Ernteertrag erzielen können, aber der Nachteil wäre ein Produkt von geringerer Qualität und das ist nicht das, wofür Son Alegre steht.

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Wir sind sehr eigen, was den Zeitpunkt der Ernte unserer Oliven betrifft. Wir ernten bereits kurz bevor alle Oliven ihre vollständige Reife erreicht haben. Wir folgen dabei stets der Prämisse von drei Farben von Oliven auf jedem Baum – grün, violett und schwarz – ehe wir die Oliven manuell ernten. Auf diese Weise wird die höchste Qualität unseres SILEO Nativen Olivenöls Extra gewährleistet. Wenn wir länger warten würden, dann würden wir vielleicht einen höheren Ertrag erzielen, aber auch ein Öl von deutlich geringerer Qualität erhalten.

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Um eine maximale Frische zu gewährleisten, liefern wir unsere Oliven stets am Tag der Ernte in der Ölmühle ab. Unsere Oliven sind in jedem Jahr die ersten der neuen Saison, die in der Ölmühle gepresst werden. Wir arbeiten dabei stets mit der Cooperativa Agrícola de Sant Bartomeu in Sóller zusammen, die für ihre sanfte Behandlung der Oliven bekannt ist und für ihre Ölproduktion von höchster Qualität.

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Aufgrund der klimatischen Bedingungen hat die Olivenproduktion auf Mallorca in diesem Jahr generell einen Rückgang an Menge erlitten, vor allem wegen des Ausbleibens von Niederschlägen das ganze Jahr über. Bei Son Alegre lag die Olivenernte um rund ein Drittel unter dem Vorjahresniveau. Insgesamt haben wir in den letzten zehn Tagen 2.896 kg Oliven geerntet, was uns insgesamt 404 l Olivenöl mit einem Säuregehalt von nur 0,5% erbrachte. Dies wird für gerade mal 800 Flaschen SILEO Natives Olivenöl Extra von jeweils 500 ml reichen. Das Öl lagert nun in der Ölpresse in Sóller in einem Zustand der Ruhe, ehe die Abfüllung stattfinden wird, wahrscheinlich im Januar 2017.

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Bon profit.

 

ESRA zu Besuch bei Son Alegre

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Eine Gruppe von Mitgliedern von ESRA Mallorca Südost kam letzte Woche auf Besuch zu Son Alegre. ESRA ist eine Organisation englischsprachiger Residenten in Mallorca, die 1983 gegründet wurde und die derzeit rund 1200 Mitglieder auf der ganzen Insel hat. Es gibt fünf regionale ESRA-Bezirke in Mallorca (Südwest, Zentrum, Nord, Nordost und Südost). ESRA verfügt über Mitglieder aus vielen Nationalitäten, wie z. B. Australien, Belgien, Dänemark, Finnland, Großbritannien, Irland, Kanada, den Niederlanden, Schweden usw. mit einem breiten Spektrum von Berufen aus allen Bereichen des Lebens, wobei allen Mitgliedern gemeinsam ist, dass sie Englisch sprechen. Bitte besuchen Sie die ESRA-Website (auf Englisch), falls Sie sich für deren soziale Aktivitäten oder ihre Hilfs- und Informationsangebote interessieren. ESRA ist eine unpolitische, nicht-religiöse, nicht-kommerzielle Einrichtung.

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Die Besucher wurden zunächst über das Son Alegre-Weingut in Santanyí geführt, wo der Son Alegre-Ansatz einer natürlichen ökologischen Landwirtschaft unter biologisch-dynamischen Prinzipien erklärt wurde. Die Gruppe besuchte dann unsere Bodega in Calonge, wo die Installationen präsentiert wurden und die Weinherstellung erklärt wurde. Danach ging es weiter zu dem ganz in der Nähe gelegenen Ca’n Taconer, wo die Gäste das aktuelle Angebot von Son Alegre-Weinen probieren konnten sowie das Sileo Native Olivenöl Extra von Son Alegre, begleitet von mallorquinischen Tapas, die liebevoll von den Damen des Hauses, Francisca Binimelis und Maria Vadell, zubereitet worden waren. Die Veranstaltung wurde von klassischer spanischer Gitarrenmusik begleitet, die von dem bekannten Musiker Juan Reyes auf seiner spanischen akustischen Gitarre präsentiert wurde. Die Präsentation für die Besucher von ESRA wurde von Son Alegres Miquel Manresa in Spanisch gehalten und von Klaus Fabricius ins Englische übersetzt.

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Die Veranstaltung war hingebungsvoll von Lucy O’Connor für ESRA vorbereitet und organisiert worden. Die Fotos © wurden von John Hinde, Klaus Fabricius und Miquel Manresa aufgenommen.

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Sollten Sie oder Ihre Einrichtung an einem Besuch mit einer Weinprobe bei Son Alegre interessiert sein, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns unter vinyasonalegre@yahoo.es oder sinesolesileo@hotmail.es auf für ein individuelles Angebot.

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Weinlese in Santanyí

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September ist immer ein etwas hektischer Monat für Son Alegre in Santanyí. September ist der Monat der Weinlese auf der Insel Mallorca. Je nach geografischer Lage und Rebsorte werden einige Traubensorten, vor allem die weißen wie z. B. Chardonnay, Macabeu, Malvasía und Giró, bereits in der zweiten Hälfte des Monats August geerntet.

In der Vergangenheit gab es zahlreiche Traubenernten im Gebiet von Santanyí. Während der 1880er Jahre wurden hier auf rund 580 cuarteradas (ca. 420 ha Bodenfläche) Trauben angebaut. Aber zwischen 1893 und 1898 zerstörte die Reblaus (Daktulosphaira vitifoliae), ein winziges saftsaugendes Insekt, praktisch die gesamte Weinfläche Mallorcas, einschließlich derjenigen in Santanyí. Son Alegre ist das erste und bisher einzige Weingut in der Gemeinde Santanyí seit fast 120 Jahren, das wieder Weintrauben anbaut.

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Auch wenn Mallorca in diesem Jahr ungewöhnlich trocken war mit kaum nennenswertem Regenfall in den letzten acht Monaten, verspricht 2016 dennoch ein gutes Jahr für den Wein hier auf Mallorca zu werden, sowohl in Bezug auf Quantität als auch auf Qualität. Unsere Trauben scheinen nicht allzu viel unter dem derzeitigen Wassermangel gelitten zu haben. Man kann vielleicht sogar der Meinung sein, dass der Mangel an Wasser die Qualität unserer Trauben eventuell sogar verbessert hat; sie sind zwar kleiner als üblich, aber wahrscheinlich von einer besseren Qualität. Hätte es mehr geregnet, hätten die Trauben wohl einen niedrigeren Zuckergehalt und auch eine geringere Konzentration an Aromen. Vielleicht mag dazu auch beigetragen, dass wir unseren Boden nie pflügen und somit der Erde nicht die Restfeuchtigkeit entziehen, die unter der Erdoberfläche vorhanden sein mag, wo die Mykorrhizae und andere Organismen eine wichtige Komponente der Struktur unseres Bodens, dessen Lebewesen und dessen chemischer Beschaffenheit bilden.

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Vor zehn Tagen begannen wir mit der diesjährigen Weinernte auf Son Alegre. Wir ernteten etwa 6.000 Kilogramm an weißen Trauben und denken, dass wir diese bis zum Frühjahr 2017 in etwa 5.000 Flaschen Son Alegre-Weißwein umwandeln können.

Unsere roten Rebsorten, wie z. B. Merlot, Syrah, Cabernet Sauvignon und Monastrell, werden voraussichtlich in Kürze, etwa zwischen Mitte und Ende September, geerntet werden, je nach ihrem Reifezustand und vorbehaltlich der Analyse ihres Zuckergehalts.

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Auch in diesem Jahr hat uns die Natur wieder mit einer wirklich guten Ernte belohnt, wie immer im Einklang mit unserem Land und unserer ökologischen Haltung. Wir sind gut bedient mit unserem Land und sind wirklich dankbar für das, was wir Jahr für Jahr auf unserem Land ernten können.

Son Alegre veranstaltet den Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten „Amor a la terra“

Relat CurtSon Alegre ist stolz darauf, seinen neuen Literaturwettbewerb für Kurzgeschichten „Amor a la terra“ auszuschreiben. Die Präsentation des Wettbewerbs findet heute Abend um 20:00 Uhr in Can Taconer bei Calonge statt. Das Duo ToMa2Jazz aus Palma bietet Jazz auf Saxofon und Klarinette, unsere Freunde von der Folklore-Gruppe Mayoral aus Calonge tanzen den mallorquinischen Ball de Bot und die Calabruix-Tanzschule aus Llucmajor rundet den Abend mit ihren Darbietungen ab. Dazu gibt es ökologischen Son Alegre Wein und typisch mallorquinische Häppchen.

Der literarische Wettbewerb ist offen für alle Personen über 18 Jahren, die sich der Herausforderung stellen wollen, unabhängig von ihrer Nationalität, unter der Voraussetzung, dass die Kurzgeschichten in der katalanischen Sprache eingereicht werden. Der Preis ist mit einer Geldprämie von 1000 Euro sowie einer Veröffentlichung der Kurzgeschichte in Buchform ausgestattet. Bewerbungen können zwischen heute und dem 2. März 2017 eingereicht werden. Die genauen Bedingungen sind im folgenden PDF auf Katalanisch zu finden.

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Entdecken Sie SILEO, unser neues Natives Olivenöl Extra

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Son Alegre produziert mehr als nur ökologischen Wein.

Wir sind z. B. stolz darauf, dass wir im Jahr 2004 mehr als 1000 Olivenbäume der Olea europaea Gattung gepflanzt haben, die Oliven der Sorte Arbequina tragen. Das Olivenöl der Arbequina-Olive gilt als eines der besten der Welt für Konsistenz und Produktivität, als auch für die Qualität des Öls.

Unsere Olivenbäume werden unter ökologischen Bedingungen auf unserer Finca Son Alegre in der Nähe von Santanyí angebaut, dort, wo das Küstenhinterland auf die sanften Hügel der mallorquinischen Serra de Llevant trifft.

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Unsere sorgfältige und nachhaltige Art und Weise der Landwirtschaft folgt biodynamischen Prinzipien ohne jedweden Einsatz von Chemikalien oder nicht-organischen Düngern, was zwar zu einer geringeren Ausbeute führt, uns aber stets mit wirklich außergewöhnlicher Qualität belohnt. Aufgrund der meteorologischen Bedingungen konnten 2015 nur etwa 3800 kg Oliven gewonnen werden, was zu einem Ergebnis von nur 420 l Olivenöl führte (9,15 kg Oliven sind nötig, um einen einzigen Liter unseres Olivenöls zu gewinnen). Zum Glück führten all unsere Anstrengungen zu einem Premium-Produkt von außergewöhnlichem Charakter, bei einer nur begrenzten Menge.

Wir ernten unsere Oliven stets kurz vor dem Erreichen ihres Reifegrades. Wir ernten die Frucht manuell und, um eine maximale Frische zu gewährleisten, bringen unsere Oliven persönlich am Tag der Ernte zur Tafona (Ölmühle) nach Sóller, nur wenige Stunden nach der Ernte. Da wir noch nicht über unsere eigene Ölmühle verfügen, arbeiten wir eng mit der Cooperativa Agrícola de Sant Bartomeu in Sóller zusammen, die für ihren schonenden Umgang mit Oliven bekannt ist sowie für ihre Zuverlässigkeit in der Herstellung von Öl von hoher Qualität.

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Unser Öl wird ohne den Einsatz von Chemikalien durch High-Speed-Zentrifugalkraft aus den Oliven gewonnen. Das Ergebnis dieses Prozesses ist SILEO, ein Natives Olivenöl Extra (Oli d’Oliva Verge Extra) von wirklich höchster Qualität. Um die Stabilität zu verbessern, fügen wir unserer Ernte einen geringen Anteil an wilden Oliven (Olea oleaster) in einem Verhältnis von nicht mehr als 1,5% bei, was unserem Olivenöl eine leicht pikante Note verleiht.

Unsere Olivenplantage wird durch die Conselleria d’Agricultura, Medi Ambient i Territori, Teil des Govern de les Illes Balears, überwacht. Die Reinheit unserer Ölgewinnung wird durch das Institut de Qualitat Agroalimentaria de les Illes Balears (IQUA) und den Consell Regulador de la Denominació d’Origen Oli de Mallorca kontrolliert. Unser Öl ist als Oli de Mallorca Denominació d’Origen protegida gekennzeichnet.

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Vor der Abfüllung wird unser Olivenöl durch ein ENAC-Labor (Entidad Nacional de Acreditación) getestet. 2015 wurde für unser SILEO-Öl ein Säuregrad von 0,6% gemessen.

SILEO Natives Olivenöl Extra ist wegen seines cremigen, makellosen und leicht intensiven Aromas begehrt.

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In diesem Jahr wird SILEO Natives Olivenöl Extra in Flaschen von 500 ml angeboten. Nur 500 Flaschen sind erhältlich; es gibt nicht mehr. Die Natur hat es so gewollt.

Einer unserer wichtigsten Mitarbeiter im Weinbau ist der Marienkäfer

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Man mag sich darüber streiten, welches das wichtigste Tier, der wichtigste Vogel, das wichtigste Insekt, Käfer oder sonstiger lebender Organismus auf landwirtschaftlichen Flächen für den Weinbau, wie z. B. auf unserem Weingut Son Alegre in Santanyí (Mallorca), sein mag. Wohl kaum jemand wird Zweifel daran hegen, dass der Landwirt in seiner Arbeit nicht ohne die Honigbiene (Apis mellifera) auskommen könnte, ebensowenig wie ohne die Ameise (Formicidae) oder den gemeinen Regenwurm (Hormogastridae). Aber wenn wir ganz ehrlich sind, würden wir unser Geschäft, Trauben für unseren Wein anzubauen und dann daraus Wein zu keltern, nicht ausüben können, wenn es den Marienkäfer (Coccinellidae) nicht gäbe. Wirklich.

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Sehen Sie, auf einem Landgut wie dem unseren, wo der Boden unter biodynamischen Methoden bestellt wird und wo die Frucht, in unserem Fall die Weintraube, unter ökologischen Bedingungen angebaut wird, kommen zwangsläufig bestimmte Schädlinge wie Läuse, Motten, Parasiten oder ähnliches vor. Das ist sicher der Grund, weshalb die meisten Weinberge in Mallorca, oder auf jeden Fall sehr viele unserer Wettbewerber hier auf der Insel Insektenvernichtungsmittel, Pflanzenschutzmittel oder andere chemische Substanzen verwenden, um solch möglichen Befall und das damit verbundene Unheil zu bekämpfen.

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Wir stattdessen beschäftigen ein Heer von Marienkäfern oder, wie wir sie hier nennen, Mariquitas (auf Spanisch) oder Marietes (auf Katalanisch). Unsere kleinen Helfer fressen in der Tat all diese schädlichen Schädlinge, oder besser gesagt, essen deren Eier, bevor sie überhaupt schlüpfen. Jede einzelne Marieta kann bis zu 200 Eier von kleinen Läusen, Motten oder anderen Parasiten fressen. Das sind 200 Eier pro Tag, stellen Sie sich das bitte einmal vor. Nehmen Sie bloss einmal eine Zahl von 1000 Marienkäfern auf unserem Weingut an und Sie kommen auf gut 200.000 ungeborene Läuse oder Parasiten, Tag für Tag. Kein Wunder, dass es unseren Reben so gut ging in diesem Jahr; wir können wirklich nicht klagen. Der Marienkäfer kann nämlich kaum überleben, wenn man das Land, den Boden und die Pflanzen mit Pestiziden, Insektiziden oder Pflanzenschutzmitteln besprüht.

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Weitere Informationen über unsere Art, den Boden zu bestellen, sowie über unsere aktuellen Weine finden Sie auf unserer Website, Vinya Son Alegre. Sie ist auf Deutsch, Englisch, Spanisch und Katalanisch erstellt; bald kommt auch noch Französisch hinzu (Russisch vielleicht ein bisschen später). Sie dürfen uns gerne glauben, es ist eine ganze Menge Arbeit, eine Website gleichzeitig in vier oder fünf Sprachen zu verfassen, aber da sieht man mal. Unsere kleinen Marienkäfern beschweren sich nie. Deshalb machen wir besser auch nicht so viel Aufhebens um unsere Website und verzichten mal darauf, uns gross zu beklagen.

¡Salut!

Unser Roca Fesa 2015 Rosé ist vielleicht der beste Bio-Roséwein, den wir je erzeugt haben.

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Wir sind stolz auf unseren neuen Bio-Roséwein Roca Fesa 2015, der der beste Roséwein sein dürfte, die wir je gemacht haben.

Der Roca Fesa 2015 Bio-Roséwein ist eine Coupage aus unseren Cabernet Sauvignon- und Merlot-Trauben mit einem geringen Anteil von Weintrauben der Syrah-Sorte. Alle unsere Trauben wurden in der dritten Woche des Septembers letzten Jahres auf unserem Weingut Son Alegre in der Nähe von Santanyí im Südosten von Mallorca von Hand geerntet und zu unserem nun eigenen Weinkeller im Ort Calonge gebracht. Das Son Alegre Weingut genießt den moderierenden Einfluss der Serra de Llevant-Bergkette auf das örtliche Klima und profitiert von den besonderen thermischen Bedingungen des Küstengebiets mit seinem sanften und kühlen, thermischen Wind, den wir Einheimischen Embat nennen.

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Obwohl wir unsere Weine des Jahrgangs 2015 nun in unserer eigenen Bodega keltern, tun wir das doch auch weiterhin mit unserem treuen, bisherigen Önologen, Luis Armero González. So war er auch für das Keltern unseres Roca Fesa 2015 Roséweins verantwortlich. Die Weinherstellung wurde unter seiner Aufsicht bei einer kontrollierten Temperatur von zwischen 15 und 18° C während des Fermentationsprozesses und mit einer Mazeration von 21 Tagen durchgeführt. Die Gärung erfolgte in Edelstahltanks . Der Alterungsprozess geschah über einen Zeitraum von acht Monaten in Tanks und weiteren fünf Wochen in der Flasche.

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Der Wein wurde im Mai 2016 nach einer minimalen Klärung in Flaschen abgefüllt. In diesem Jahr beträgt der Alkoholgehalt unseres Roséweins 13% Vol. Lediglich 5.000 Flaschen konnten produziert werden. Wenn Sie ein kleines Weingut haben wie wir, kann ein hoher Ausstoß nicht wirklich ein vordringliches Ziel sein. Wir sind schließlich keine Weinfabrik. Qualität kommt vor Quantität. Ihre Zunge dürfte unsere Überzeugung wahrscheinlich bestätigen.

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Der Roca Fesa 2015 Roséwein wird am besten gekühlt bei einer Temperatur von zwischen 6 und 9º C serviert und eignet sich hervorragend für die heißen Tage unserer mallorquinischen Sommer.

Das Bild für dieses Weinetikett wurde von Llorenç Vidal Lledó aus Santanyí gemalt. Danke, Garrit.

Wir präsentieren unseren neuen Bio-Rotwein Penya Bosca 2014

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Son Alegre ist stolz, den neuen Bio-Rotwein Penya Bosca 2014 zu präsentieren, der mit großer Sorgfalt zu gleichen Anteilen aus unseren Cabernet Sauvignon-, Merlot- und Syrah-Trauben kultiviert wurde. Alle unsere Reben werden gemäß den strengen EU-Vorschriften für den ökologischen Landbau angebaut. Dabei werden auch einige grundlegende biodynamische Prinzipien befolgt. Unsere Reben wurden im Jahr 2004 gepflanzt und hatten ein durchschnittliches Alter von etwa zehn Jahren, als die Trauben im September 2014 liebevoll von Hand geerntet wurden.

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Die Maischegärung dieses Weines erfolgte in Edelstahltanks unter streng kontrollierten Bedingungen bei Temperaturen von zwischen 23 und 25 ° C während der Fermentierung, mit einer Mazeration von 20 Tagen. Der Ausbau erfolgte über vier Monate in Edelstahltanks, sechs Monate in Barriques aus französischer Eiche im zweiten und dritten Jahr, und zehn Monate in der Flasche. Der Wein wurde im Oktober 2015 in Flaschen abgefüllt; insgesamt wurden nur 2.000 Flaschen gewonnen. Wir wissen selbst, dass das nicht viel ist. Aber wir sind nur ein kleines Weingut und unser unternehmerisches Wachstum wird immer nur organisch erfolgen, genauso wie all unsere landwirtschaftlichen Bemühungen.

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Unser Penya Bosca 2014 Rotwein hat einen Alkoholgehalt von 14,5% Vol. und wird am besten mit einer Temperatur von zwischen 15 bis 18º C serviert. Unser Son Alegre Penya Bosca 2014 ist ein authentischer mallorquinischer Rotwein mit einer ausgewogenen Nase und einem angenehm intensiven Abgang im Mund. Dieser Wein kann sich gut über 5 bis 8 Jahre halten.

Die Motive für die Son Alegre-Weinetiketten wurden in diesem Jahr von Llorenç Vidal Lledó gemalt, dem Künstler aus Santanyí, der allerdings besser unter seinem Künstlernamen Garrit bekannt ist.

¡Salut!

Vinyes Son Alegre präsentiert den neuen Es Faralló 2015 Bio-Weißwein

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Wir freuen uns, unseren neuen Bio-Weißwein Es Faralló 2015 zu präsentieren.

Der Es Faralló 2015 Weißwein von Son Alegre ist eine Coupage aus Chardonnay (40%), Prensal (40%) und Malvasía (20%) Weintrauben aus biologischem Anbau. Son Alegre ist eines der wenigen Weingüter Mallorcas, das alle Reben nach den Regeln der EU-Bio-Landwirtschaft anbaut. Im Gegensatz zu den meisten anderen Weinbergen folgen wir auch vielen Grundsätzen der biodynamischen Landwirtschaft. Wir lassen unseren Boden ungestört, indem wir unsere Weinberge nicht umpflügen. Unsere Rebstöcke waren zum Zeitpunkt der Ernte Ende August 2015 zehn Jahre alt. Alle unsere Trauben werden stets sorgfältig von Hand geerntet.

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Der junge Weißwein wurde bei einer kontrollierten Temperatur von zwischen 13 und 16º C fermentiert und einem Mazerationsprozess von 21 Tagen unterzogen. Die Gärung erfolgte in Edelstahltanks in unserer eigenen neuen Bodega in Calonge (Santanyí). Der Wein reifte für acht Monate in den Tanks sowie zwei weitere Monate in der Flasche. Der Wein wurde im Juni 2016 in Flaschen abgefüllt. In diesem Jahr beträgt der Alkoholgehalt unserer Weißweins 12,5% Vol. Lediglich 6.000 Flaschen dieses Weins wurden hergestellt. Wir würden gerne mehr Wein produzieren, aber wir sind nur ein kleines Weingut. Wachstum ist nicht unser Hauptaugenmerk, sondern die Qualität unserer Erzeugnisse, sowie der Respekt für unser Land und die Wertschätzung von Natur und Umwelt. Wir sind auf jeden Fall dankbar für das, was wir bisher erreichen konnten.

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Unser Es Faralló 2015 Weißwein sollte bei einer Temperatur von 6-8º C serviert werden. Er ist ideal geeignet für die mediterrane Landschaft und das Klima unserer schönen Insel Mallorca.

¡Salut!